1. Mai 1999, sonniges "Bombenwetter", der
Wetterbericht hatte sich wiedereinmal geirrt, alle gutgelaunt wollen wir auf eine
Rundreise starten. Die Idee dazu war so simpel wie genial: Wochenende, Frühling, Feiertag
und gute Laune; machen wir eine Radtour. Einfach soll die Tour sein,
kinderfreundlich und nicht zu lang, abseits der großen Straßen und auch noch
idyllisch und überhaupt.
Fahren wir doch in Berlin rund um den Müggelsee. Ca. 30 km
Rundkurs, der so ziemlich allen Anforderungen gerecht wird.
Gesagt, getan. Treffpunkt ist 10.00 Uhr am S-Bahnhof
Hirschgarten. Autos fahren vor, S-Bahnen speien Leute aus und so langsam sammelt sich ein
buntes Trüppchen von Radwanderern auf dem Vorplatz. Nicht jeder ist pünktlich, dafür
gibt es lustige Geschichten von überlasteten Fahrradausleihen.
Dann geht es endlich los. In Richtung City bis in die
Seelenbinderstraße, von dort über die Allende-Brücke und die Spree bis zum Köpenicker
Krankenhaus. Scharf nach links in die Kämmereiheide, sehen wir bald zu erstenmal den
Müggelsee. 
Den Spreetunnel und die am anderen Ufer der Spree sichtbare
Brauerei in Friedrichshagen lassen wir links liegen und fahren in Richtung
Ausflugslokal "Rübezahl".